Exkurs in die Hadith-Wissenschaft

1. Was ist ein Hadith?


Hadith" () bedeutet wortwörtlich Erzählung" oder Bericht". In der schiitischen Fachsprache/Terminologie ist ein Hadith" eine Erzählung eines Ma'sum und ebenfalls eine Erzählung, die ein Gespräch, eine Handlung, oder Taqrir" (dazu gleich mehr) eines Ma'sum beschreibt. Wenn sich ein Ma'sum von einer Handlung oder einer Sache fernhält, dann gilt dieses Fernhalten auch als Handlung".

Taqrir eines Ma'sum: Wenn ein Anhänger eines Ma'sum eine Handlung in der Gegenwart des Ma'sum vollzieht, und der besagte Ma'sum verbot ihm nicht, diese Handlung zu vollziehen, so nennt man dies Taqrir" des Ma'sum und es ist eine verbindliche Autorität (mit einigen Bedingungen natrlich).

Wenn ein Hadith nicht auf einen Ma'sum zurckreicht, dann gilt er nicht als Hadith" nach der schiitischen Sichtweise. Nach der sunnitischen Sichtweise gilt eine Erzählung des Propheten () und seiner Gefährten und Schler dieser Gefährten als Hadith".

Ahadith () ist der Plural von Hadith.

1.1 Einige Definitionen

Ein Hadith () wird auch als Khabar" (), also Neuigkeit, und als Athar" (), also Spur oder Fährte, bezeichnet. Viele Begriffe werden im Folgenden verwendet, sodass es wichtig ist, diese erst einmal zu klären.

Zunächst eine volle Überlieferung mit dessen Übersetzung:



Hammad bin Salmah berliefert von Muhammad bin Ishaq, der von Amr bin Shuaib, der von seinem Vater, der wiederum von seinem Vater berliefert, dass er sagte:
Ich sagte: 'O Gesandter Allah's, soll ich alles aufschreiben, was ich von dir höre?' Der Prophet () sagte: 'Ja'. Ich sagte: 'In deiner Freude und deinem Unmut? (d.h.: Soll ich alles aufschreiben, egal in welchem Zustand du es sagtest?).' Der Prophet sagte: 'Ja! Denn ich sage, egal in welchem Zustand, immer die Wahrheit.'"

Der erste Teil des Hadith enthält die Namen der Überlieferer, die die Überlieferung jeweilig voneinander hörten. Diese Überlieferungskette wird als Sanad" () bezeichnet, der Plural davon ist Asnad" ().

Der zweite Teil ist der eigentliche Anfang der Überlieferung, beginnend von Ich sagte: 'O Gesandter Allah's!" bis zum Ende des Hadith. Dies wird als Matn" (), d.h. als Text, bezeichnet.

Der Überlieferer wird als Rawi" () bezeichnet, der Plural ist Ruwat" ().

Die Qualität eines Hadith hängt sehr von der Redlichkeit und Vertrauenswrdigkeit seiner Ruwat" ab, wie später näher erklärt wird.

Sanad" und Matn" werden zusammen als Hadith" bezeichnet.

2. Hadith: Eine verbindliche Autorität


Der Hadith" eines Ma'sum ist eine verbindliche Autorität () der Religion, und wenn jemand am Tage des Gerichts erfolgreich sein will, muss er den Hadithen folgen.

So sagt Allah zum Beispiel im Qur'an:


"O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und denen, die unter euch Befehlsgewalt besitzen." [4:59]

In diesem Vers macht Allah (swt) es verpflichtend fr die Gläubigen, dem heiligen Propheten () und jenen, die die Befehlsgewalt beherrschen, d.h. die 12 Imame (), zu gehorchen. Es ist nicht notwendig zu betonen, dass niemand dem heiligen Propheten () und seinen Imamen () folgen kann, wenn er nicht weiß, was der heilige Prophet () und seine Imame () gesagt oder getan haben. Daher sollte man sich mit ihren Reden und Handlungen befassen und ihnen gedenken, um ihnen zu folgen. Und dies bringt uns zu den Ahadith.

2.1. Die Bedeutung des Gehorsams und des Folgens

Einem Ma'sum zu folgen bedeutet, dieselben Handlungen zu verrichten, wie er sie verrichtet hat, und zwar mit derselben Absicht. Dabei sollte daran erinnert werden, dass die Ahadith der 12 Imame () und Fatima az-Zahraa' die Ahadith des heiligen Propheten () selbst sind.

Die Imame () selbst haben dies viele Male sehr deutlich gemacht. Zum Beispiel sagte Imam Baqir ():
Wenn ich dir einige Ahadith ohne Sanad" (Überlieferungskette, ) erzähle, dann ist mein Sanad" () von meinem Vater, der sie von seinen Vorvätern (Imam Hussein () und Amir al-Mu'minin ()) berliefert, die es vom heiligen Propheten () berliefern, der sie wiederum von Gabriel () hörte, und der von Allah (swt) informiert/benachrichtigt wurde."

Fr eine Person, die keinen Ma'sum gesehen hat, oder nicht direkt etwas von ihm gehört hat, fhrt der einzige Weg, die Religion zu kennen, durch die Ahadith des heiligen Propheten (), der 12 Imame () und Fatima az-Zahraa' (). Doch es ist notwendig, dass der Hadith allen entsprechenden Prfungen unterzogen werden muss, um als authentisch betrachtet werden zu können. Im Folgenden werden einige Details ber die Arten von Ahadith genannt und erläutert.

3. Die Ruwat (Überlieferer)


Die Stärke eines Hadith hängt sehr stark von seinen Ruwat ab. Einige wichtige Fähigkeiten des Rawi's sind im folgenden benannt:

Der Rawi eines Hadith muss Baligh" (islamisch reif) sein, vernnftig, Aadil" (gerecht) und mit gutem Erinnerungsvermögen. Er sollte ebenfalls nach den Regeln der Shia Ithna Ashari ein Shia Ithna Ashari sein, obwohl die Ahadith, die von Nicht-Ithna-Ashari-Muslimen berliefert wurden, in einigen Fällen akzeptiert werden.

Als Aadil" wird eine Person bezeichnet, die keine große Snde begeht, auch wenn ungewollt, und wenn er kleine Snden begeht (nicht absichtlich), bereut er sie umgehend. Nur auf einen Mensch, der Aadil ist, kann man sich verlassen. Wenn er nicht Aadil ist, könnte er Ahadith erfinden und die Menschen irrefhren.

Ein gutes Erinnerungsvermögen ist fr einen Rawi notwendig, damit er vertrauenswrdig ist, sonst könnte er etwas vergessen und so einzelne Formulierungen verändern, hinzufgen oder weglassen etc.
Es ist nicht notwendig, dass ein Rawi ein gelehrter Alim sein muss.

4. Die Kategorien der Ahadith entsprechend der Ruwat


Allama Hilli (r.) und jene Ulama, die nach ihm kamen, teilten die Ahadith in 4 Kategorien entsprechend der Qualifikationen und Fähigkeiten der Ruwat ein:

Wie bereits ausgefhrt, besteht ein Hadith aus dem Sanad" (der Überlieferungskette) und dem Matn" (dem Text). Wenn ein Hadith als Dha'if" (schwach) betrachtet wird, bedeutet dies, dass der entsprechende Sanad" schwach ist. Derselbe Inhalt kann aber woanders mit einer Überlieferungskette berliefert worden sein, die Sahih", Hasan", oder Muwaththaq" ist.

5. Mutawatir" und Wahid"


In Bezug auf die Anzahl der Asnad werden die Ahadith in zwei Kategorien eingeteilt:

1. Mutawatir (): bedeutet, dass ein Hadith von so vielen Menschen berliefert wurde, dass die Anzahl der Überlieferer gengt, um von der Wahrheit der besagten Überlieferung berzeugt zu sein.

Vier Bedingungen sind dabei notwendig, damit ein Hadith Mutawatir ist:

a) Es mssen in allen Stufen der Überlieferungen so viele Menschen sein, dass man nicht davon ausgehen kann, dass sie sich zusammenschlossen, um eine Lge zu fabrizieren. Wenn die Anzahl beispielsweise am Anfang und Ende groß ist, aber in der Mitte klein, so wird solch ein Hadith nicht als Mutawatir betrachtet.
b) Die vermittelten Informationen sollten ber Dinge sein, die man mit den fnf Sinnen (Sehen, Hören, Schmecken, Fhlen und Riechen) aufnehmen kann.
c) Die Hörer/Zuhörer sollten kein vorausgehendes Wissen ber diese Angelegenheit haben.
d) Die Hörer/Zuhörer sollten weder vorausgehenden Zweifel ber die Information haben, noch eine vorgefasste Meinung, die entgegen dieser Information ist.

Wenn ein Hadith Mutawatir ist, ist es nicht notwendig, auf seine Ruwat und Asnad zu schauen.

Mutawatir" besteht aus zwei Arten:

a) Mutawatir in Worten: ist ein Hadith, der von allen Überlieferern im selben Wortlaut berliefert wurde. Zum Beispiel der folgende Hadith:

(Wessen Fhrer ich bin, dessen Fhrer ist auch Ali), und ebenfalls der Hadith:

(Wer eine Lge ber mich erzählt, sollte sich darauf vorbereiten, dass sein Wohnsitz das Feuer der Hölle ist).

b) Mutawatir im Sinngehalt: Wenn die Überlieferer verschiedene Formulierungen benutzen, es jedoch einen gemeinsamen Umstand/Faktor gibt in allen Überlieferungen, dann wird dieser gemeinsame Umstand/Faktor als Mutawatir im Sinngehalt" bezeichnet. Zum Beispiel angenommen, dass jemand sagt, dass Ali ibn Abi Talib () 35 Feinde in der Schlacht von Badr getötet hat. Ein anderer sagt, dass er die Festung von Khaibar erobert hat. Ein Dritter sagt, dass er standhaft blieb in der Schlacht von Uhud, während andere davon flohen, und so weiter. Nun haben all diese Überlieferungen einen gemeinsamen Faktor nämlich dass Ali ibn Abi Talib () außergewöhnlich mutig war. Jede dieser Begebenheiten könnte nicht Mutawatir sein, doch der Mut von Ali () ist Mutawatir".

2. Wahid" ( ): Jeder Hadith, dessen Überlieferer nicht so viele an der Zahl sind, um ihn zum Mutawatir zu machen, wird als Wahid" bezeichnet.

Ein Wahid-Hadith" ist verbunden mit einem Kontext oder einem Anhaltspunkt (), welches sicheres Wissen ber die Wahrheit vermittelt, sodass es dann verpflichtend ist, ihn anzunehmen und ihm zu folgen wie dem Mutawatir-Hadith". Einige Beispiele in Bezug auf den Kontext:

a) Wenn der Hadith im Einklang mit logischen Argumenten ist
b) Wenn er mit dem klaren Inhalt des Qur'ans bereinstimmt
c) Wenn er im Einklang mit dem einstimmigen Glauben der Muslime ist
d) Wenn er im Einklang mit dem einstimmigen Glauben der Shia ist

Wenn ein Hadith, der Wahid" ist, mit einem der genannten Kontexte verbunden ist, muss er akzeptiert und befolgt werden. Wenn er nicht mit solch einer Qarina (), d.h. mit solch einem Kontext verbunden ist, dann ist es gemäß vieler Gelehrten erlaubt, ihn zu befolgen, sofern er nicht gegen die Grundsätze der Religion verstößt.

6. Die Niederschrift der Ahadith


Der heilige Prophet () selbst forderte die Muslime auf, alles niederzuschreiben, was sie auch immer von ihm hörten. Amir al-Mu'minin Ali ibn Abi Talib () und seine Nachfolger haben immer die Wichtigkeit und Wesentlichkeit der Niederschrift der Ahadith betont.

Viele Gefährten des Propheten (), wie Abdullah bin Abbas, Salman Farsi, Abu Dhar, Bilal und Abu Rafe schrieben die Aussprche des Propheten () nieder. Gleichermaßen schrieben viele ihrer Schler, wie Mitham Tammar, Ali bin Abu Rafe, Rabia bin Sumay, Asbagh bin Nubata, Ubaidullah bin Al-Hur und Sulaim bin Qais Hilali die Überlieferungen nieder, die sie von Amir al-Mu'minin () oder anderen vertrauenswrdigen Gefährten hörten.

Leider sind fast alle dieser Bcher verloren gegangen mit Ausnahme des Buches von Sulaim bin Qais Hilali.

Aus der Zeit der Imame () nach Ali ibn Ali Talib () finden wir Tausende von bekannten Gefährten der Imame (), die die Ahadith, die sie von ihnen gehört haben, gesammelt haben.
Einige dieser Gefährten werden so hoch angesehen, dass die schiitischen Gelehrten darin bereinstimmen, dass wenn ein Hadith von einem von ihnen berliefert wurde, dieser als authentisch zu betrachten ist.

Sie werden in drei Gruppen eingeteilt:

1. Gruppe: Sechs Gefährten von Imam Muhammad Baqir () und Imam Ja'far as-Sadiq (). Diese sind:

Hinweis: Einige Leute zählen Abu Basir Muradi an Stelle von Abu Basir Asadi dazu.

2. Gruppe: Sechs Gefährten von Imam Ja'far as-Sadiq (). Diese sind:

3. Gruppe: Sechs Gefährten von Imam Musa al-Kadhim () und Imam Ali al-Ridha (). Diese sind:

Hinweis: Einige Leute zählen Hasan ibn Ali bin Fadhal an Stelle von Hasan bin Mahbub dazu. Andere fgen den Namen von Fadhala bin Ayyub oder Uthman bin Isa in diese Liste ein.

Einige andere bekannte Namen sind:

Abu Hamza Thumali, Aban bin Taghlib, Jabir bin Yazid Jofi, Muhammad bin Qais, Hesham bin Hakam, Hesham bin Salim, Abdullah bin Yahya Kahili, Ali bin Riab Kufi, Mansur bin Hazim, Ali bin Yaqteen bin Musa, Abdullah bin Mughaira Bijilli, Muawiya bin Hukaim, Zakaria bin Adam, Ismail bin Mehran, Abdur Rahman bin Abi Najran, Husain bin Said bin Hammad, Ali bin Mahzyar Ahwazi, Fadhl bin Shadhan, Abu Jaffar Ahmad bin Muhammad bin Isa, Ayyub bin Nuh bin Darraj, Ali bin Imam Jafar Sadiq () und Ahmad bin Ishaq Qummi.

Dies waren einige der hoch angesehenen Gefährten der Imame (), die Überlieferungen gesammelt haben und sie in viele andere Bcher, die in ihren biographischen Notizen erwähnt werden, niedergeschrieben haben.

Kurz gesagt: Von der Zeit Amir al-Mu'minins () bis zu der Zeit von Imam Hassan al-Askari () haben die Gefährten der Imame () mehr als 6600 Bcher geschrieben, die meisten von ihnen beinhalten die Ahadith des heiligen Propheten () und der Imame ().

7. Die Arten der Bcher


Die Niederschrift von Bchern in jenen Tagen war nicht so, wie es heute der Fall ist. Die Hadith-Bcher wurden in einer der folgenden Arten niedergeschrieben:

Die 400 Bcher, die als Usul" bezeichnet werden, sind die weit verbreitetsten. Sie waren die Grundlage aller Grundsätze, Überzeugungen und Gesetze des Glaubens der Shia Ithna 'Ashari. Da es damals keine Druckerpresse gab, war es nicht einfach, diese 400 Usul berall zu finden. Auch die Verfolgung der Schiiten machte die Eigentmer außerordentlich vorsichtig. Sie gaben ihre Kopien nicht weiter, außer denen, die völlig vertrauenswrdig waren.

Darber hinaus enthält keines dieser 400 Bcher alle Ahadith in Bezug auf alle Aspekte der Religion. Sie waren nicht eingeteilt in Themen etc. Deshalb war es sehr schwierig fr jemanden, der sich auf ein Thema beziehen wollte, einen entsprechenden Hadith zu finden. Aufgrund der Verfolgung bestand zudem die Gefahr, dass diese Schätze der Religion fr immer verloren gehen könnten, auch deshalb, weil es zu dieser Zeit nicht einfach war, 400 Bcher zu erhalten und zu bewahren.

8. Die vier Bcher


Die schiitischen Gelehrten waren nach dem Tod von Imam Hassan al-Askari () der Meinung, dass wenn alle Ahadith in diesen 400 Usul" in einem Buch gesammelt und themenweise in Teile, Kapitel und Unterkapitel eingeteilt werden wrden, dies einen großen Bedarf in dieser Zeit decken und die Sicherheit dieses ungeheuren Schatz des Wissens gewährleisten wrde, da es viel leichter wäre, ein Buch statt 400 Bcher zu transportieren usw. Es war keine leichte Aufgabe. Das Sammeln aller Usul von nah und fern war an sich ein harter Kampf. Dann die Bearbeitung und Ordnung war ebenfalls eine mhsame Arbeit. Alle Augen waren auf Thiqat-ul-Islam Abu Ja'far Muhammad bin Yaqub al-Kulaini Ar-Razi gerichtet. Als der Druck wuchs, nahm er die Verantwortung auf sich.

Nach 20 Jahren kontinuierlicher Anstrengung entstand das Kafi". Dieses Buch alleine beinhaltet mehr Ahadith als die sechs authentischen Bcher (Sihah as-Sitta) der Sunniten zusammen. Einige andere Gelehrte sammelten ebenfalls die Ahadith von anderen Bchern und Usul. Bekannte unter ihnen sind:

Abu Jafar Muhammad bin Ali (bin Husain bin Musa bin Babwayh Qummi), bekannt als Shaikh Saduq (gestorben 381 n.H.), der Man La Yahdhuruhul Faqih" geschrieben hat.
Abu Jafar Muhammad bin Hasan bin Ali at-Tusi, bekannt als Shaikhut-Taifa und Shaikh Tusi (geboren 385 n.H.; gestorben 466 n.H.), der Tahzib-ul-Ahkaam" und Al-Istibsar" geschrieben hat.

Diese zwei Bcher eröffneten den Weg der kritischen Untersuchung der Ahadith, und damit den Grundstein des Ijtihad". Alle drei Autoren dieser vier Bcher heißen Muhammad und hatten als Kunya den Namen Abu Ja'far.

Im Jahre 448 n.H. griffen die Sunniten von Baghdad die Schiiten an und ließen die Bibliothek und das Haus von Shaikh Tusi niederbrennen. Er ging mit seinen Schlern nach Najaf und grndete die religiöse Universität. Sein Grab liegt in Najaf.

Viele andere Ahadih-Sammlungen wurden in dieser Zeit geschrieben, doch nur diese vier Bcher wurden bekannt und waren beliebt. Wenn ein Hadith in einem dieser oben genannten Bcher erwähnt wird, heißt das nicht, dass dieser automatisch authentisch ist. Wenn gleichermaßen ein Hadith in anderen Sammlungen gefunden wird, die von vertrauenswrdigen Gelehrten erstellt wurden, und dieser Hadith alle Bedingungen der Authenzität erfllt, wird er als authentisch" angenommen, auch wenn er nicht in den oben genannten Bchern gefunden wurde.

9. Die drei darauf folgenden Bcher


In späterer Zeit wurden die folgenden Ahadith-Sammlungen sehr bekannt: